Der Flower Yard erklärt, wie man selbst auf kleinstem Raum einen Garten anbaut

Arthur Parkinson räumt ein, dass es solche gibtvielvon Gartenbüchern da draußen. Aber als er in seinem Haus in Nottinghamshire eine Sperre nach der anderen durchlebte, stellte er fest, dass es nicht viele Gartenbücher für Leute wie ihn gab – diejenigen, die keine Landstriche, Gewächshäuser oder unendliche Landschaftsbaubudgets hatten. Die stattdessen nur bescheidene Außenräume aus Beton hatten. „Ich hatte das Gefühl, dass ich etwas schreiben musste, das Menschen mit kleinen Gärten wie mir die richtige Inspiration gab“, sagt er. „Also habe ich aus meiner Sicht ein Buch geschrieben – über das Wachsen von Dingen auf Ihrer Fensterbank, das Eintopfen und trotzdem, dass sich Ihr Garten voll und extravagant anfühlt.“


Das Ergebnis? The Flower Yard: Wachsende extravagante Blumen in Containern. Das Buch ist teils eine atemberaubende fotografische Ode an Parkinsons grünen Daumen (er wurde in Kew Gardens und bei Sarah Raven ausgebildet) und teils eine Anleitung zur Kultivierung einer wilden Pflanzenwelt in einer bescheidenen Behausung. „Dieses Buch ist eine Einladung und irgendwie, so hoffe ich, eine Ausbildung zum Gärtnern auf wirklich kleinem Raum. Es ist ein Aufruf gegen die Kleingarten-Dysmorphie, bei der Gärten mit Rasen, Schuppen und sogar Gewächshäusern tatsächlich klein genannt werden“, schreibt er in der Einleitung.

Wie der Name schon sagt, predigt Parkinson die Tugend des bescheidenen Topfes als bester Freund eines Bewohners. Sie können stattlich und erschwinglich sein und vor allem eine Fülle von Blumen auf den unwirtlichsten Oberflächen beherbergen. „Ich sehe sie wie Inseln“, sagt er. „Am Ende steht ein Archipel voller Blüten.“ Um dir das zu zeigendas kann man wirklich alles machen, zeigt er zwei Jahre lang Bilder aus seiner eigenen Hinterhof-Oase. „Was wäre, wenn jeder in Ihrem Wohnblock einen Balkon voller Blumen für Monarchfalter und Kolibris hätte?“ er sinniert.

Vor dem Buch Erscheinungsdatum 27. April in den Vereinigten Staaten,Modebat Parkinson, einige seiner Lieblingstipps für den kleinen Garten zu teilen.

Jeder Behälter kann ein Topf sein – wenn er zwei Hauptkriterien erfüllt.


Viele Dinge, sagt Parkinson, können ein Topf sein – ein Wascheimer, ein verwitterter Blechmülleimer, ein traditionelles Tongefäß. Die einzigen Must-Have-Anforderungen? Erstens: Genug Gewicht, damit sie bei einem Sturm nicht umkippen. Zweitens: „Entwässerung, die es dem Boden ermöglicht, überschüssiges Wasser abzuleiten.“

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Verwöhne deinen Boden.


„Das Wichtigste, was die Leute vergessen, ist sicherzustellen, dass der Kompost in Ihrem Topf gesund ist“, sagt er. „Also einen wirklich reichhaltigen Kompost zu kaufen, ist es wichtig, ihn mit gutem organischem Dünger zu mischen.“

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Parkinson in seinem Topfgarten.


Foto: Mit freundlicher Genehmigung von The Flower Yard/Arthur Parkinson

Mach ein Moodboard.

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Vor dem Pflanzen erstellt Parkinson Collagen aus Samenkatalogen, um sicherzustellen, dass sein Garten eine visuelle Wirkung hat. „Wenn ich Pflanzen auswähle, denke ich fast an eine Modenschau“, erklärt er. „Sieht das aus wie ein Vivienne Westwood Kleid? Weißt du, die Farben, du fügst die Farben fast zusammen, als ob du an einen Laufsteg denkst, also behandelst du alle Blumen als Individuen. Sie alle müssen zusammenarbeiten, um sich gegenseitig zu ergänzen.“

Achten Sie bei der Auswahl von Komplementärfarben auf die Natur.


„Die Natur wird Ihnen ziemlich oft über das Farbschema erzählen“, sagt er. „Wenn man sich zum Beispiel einen Monarchfalter anschaut, kann man sich denken: Okay, Orange passt gut zu Burgunder, Schwarz, Dunkelviolett, weißt du. Oder wenn man sich Paradiesvögel anschaut – gelb, orange, wieder rot, aber auch ein bisschen grün, ein bisschen blau“, sagt er. „Oft ist Weiß in der Natur für sich allein.“

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Samen auf Ihrer Fensterbank.

Die Leute gehen oft davon aus, dass Sie ein Gewächshaus oder einen weitläufigen sonnigen Rasen brauchen, um Blumen aus Samen zu züchten. Parkinson ist anderer Meinung. 'Sie können Ihren Garten ehrlich gesagt mit nur einer Fensterbank anbauen', sagt Parkinson. 'Das ist alles, was ich je hatte.'

Der Trick? Pflanzen Sie sie nicht zu früh. Wenn sie im Winter zu früh zu blühen beginnen, bleiben sie drinnen stecken, wo 'sie nicht glücklich sein werden', sagt Parkinson. Beginnen Sie stattdessen im April oder Mai mit dem Anbau für die Sommersaison. Stellen Sie dann sicher, dass Sie den Topf regelmäßig drehen, damit nicht nur eine Seite das meiste Sonnenlicht abbekommt.

Kräuter können Ihr bester Freund sein.

Parkinson liebt eine duftende, schöne Blume wie eine Dahlie oder Ziergemüse wie Kürbis. Aber für diejenigen, die etwas Pflegeleichtes, Multifunktionales und Preiswertes brauchen, empfiehlt er den Anbau von Kräutern. Seine Empfehlungen? Rosmarin, Zitronenverbene und Majoran.